Refraktive Laserchirurgie (LASIK, LASEK, PRK)

Die Natur hat dem Menschen die Möglichkeit gegeben, seine Umwelt in der Regel ohne Hilfsmittel als scharfe Bilder wahrzunehmen. Viele Menschen jedoch leiden unter Fehlsichtigkeiten, die eine Korrektur, z.B. in Form einer Brille, notwendig machen, um auf der Netzhaut des Auges eine scharfe Abbildung zu erzeugen, da bei diesen Menschen Länge und Brechkraft des Auges in einem Missverhältnis stehen (siehe Kapitel "Kurzsichtigkeit", "Weitsichtigkeit"). Durch die Brille oder Kontaktlinsen kann eine Fehlsichtigkeit meistens problemlos ausgeglichen werden. Dennoch können Brillen oder Kontaktlinsen für einige Patienten individuelle Nachteile bedeuten, wobei es sich dabei meistens nicht um medizinische, sondern eher kosmetische Probleme handelt. So fühlen sich Brillenträger oft im täglichen Leben, in der Freizeit und vor allem beim Sport beeinträchtigt. Kontaktlinsenträger entwickeln nicht selten Unverträglichkeiten.

Daher haben sich Augenchirurgen schon seit Jahrzehnten um Verfahren bemüht, die Fehlsichtigkeiten operativ beseitigen. Eine Möglichkeit der Veränderung der Fehlsichtigkeit ist die Veränderung der Hornhaut-Brechkraft. Dazu stehen seit einigen Jahren verschiedene Verfahren zu Verfügung. Eines davon ist die so genannte Lasik (Laser in situ Keratomileusis; kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "Schnitzen" der Hornhaut mittels Laser).


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